Das zweite Leben alter Baustoffe

 

Wer durch den Landkreis Nienburg fährt, sieht immer wieder mal verfallene Scheunen und alte, teilweise leider baufällige Bauernhöfe. Und immer wieder gibt es Menschen, die ein Herz für alte Bauwerke haben, diese Scheunen und Höfe kaufen und liebevoll restaurieren wollen. Doch wird dabei für Ausbesserungen an Dach und Mauer auf gegenwärtige Baustoffe zurückgegriffen, geht oft der historische Charme dieser Gebäude verloren. Um den einmaligen Charakter dieser Bauten zu erhalten, gibt es Baustoff-Firmen, die sich speziell auf die Aufbereitung alter, historischer Baustoffe konzentrieren. Eine dieser Firmen ist “Historische Baustoffe Prenzel”. Ich habe mich auf dem Weg nach Rethem an der Aller, dem Standort der Firma, gemacht, mir diese angesehen und mit den Inhabern Sabine und Alexander Prenzel gesprochen.

In der Firma werden Baustoffe aus dem Jahr 1940, teilweise sogar älter, behutsam sortiert und aufbereitet. Es gibt Bodenbeläge wie z.B. Fliesen, Pflasterklinker und Bodendielen. Außerdem werden Mauerziegel wie z.B. im Reichsformat und Hard-oder Weichbrandziegel erneuert. Holz wie z.B. Eichenbohlen und Fachwerk Naturstein wie z.B. Tröge, Fensterbänke und Säulen und noch vieles mehr sind auf dem Gelände ebenso zu finden. Seit kurzem werden auch durch die Schwesterfirma Althausrecycling Prenzel historische Gebäude schonend zurück gebaut, sodass die Materialien erhalten bleiben.

Entspannte und gemütliche Atmosphäre auf dem Firmengelände

Als ich den Hof betreten habe, kam mir direkt der Firmenhund namens Rolex entgegen, um sein Leckerlie entgegenzunehmen. Als ich direkt auf dem Hof stand, sah ich eine offene Scheune mit Steinen, Fliesen, Fensterbänken und Vieles mehr. Die Baustoffe sind in Metallkästen sortiert. Auf dem Hof sieht man sehr viele Maschinen und viele Mitarbeiter, die eine Menge zu tun haben. In der Firma gibt es ein großes Gebäude mit Büros, WCs  und Aufenthaltsräumen.

Sobald man das Gebäude betritt, sieht man eine schöne Ecke, die mit allem Möglichem dekoriert ist, außerdem ist noch eine Werkstatt zu sehen. Im 2. Stock des Gebäudes befindet sich eine weiße magnetische Informationswand . An dieser Wand befinden sich Zettel mit Arbeitsaufträgen und Infos für die Mitarbeiter. Wenn man den Gruppenraum betritt, sieht man einen großen Tisch mit einer Tischdecke und Dekoration zur entsprechenden Jahreszeit. An der Wand hängt ein Beamer und eine Leinwand. Zudem steht im Gruppenraum ein Wasserkocher, um sich einen Kaffee oder Tee zumachen. Im Sommer gibt es stattdessen auch mal ein kühles Getränk oder mal ein schönes kaltes Eis.

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Quelle: mit freundlicher Erlaubnis von https://www.historische-baustoffe.de/de/die-haendler/haendlerverzeichnis/prenzel/ übernommen (keine CC-Lizenz)